Beim letzten Check stellten wir fest, dass nicht alle
Aufbaufenster dicht sind: Immer wieder dringt – vor allem bei
Regen – geringe Wassermengen ein. An einigen Stellen ist
bereits das Holz im Salon beschädigt.
Am Wochenende haben wir mit dem Ausbau des am stärksten
betroffenen Fensters begonnen. Innen war der Fensterrahmen mit
18 Schrauben am Deck befestigt. Beim Lösen fiel mir auf, dass
dort Schrauben unterschiedlicher Länge verwendet worden waren.
Das war zwar auffällig, erhielt zuvor aber keine weitere
Beachtung.
Nach vorsichtigem Hebeln und dem Ausbau hielt ich das Fenster
in der Hand. Zunächst wurden die vollständig ausgehärteten
Klebereste am Rahmen und am Deck entfernt – das ging sehr gut.
Beim Reinigen bemerkten wir jedoch die Einschläge der zu langen
Schrauben am Rahmen: Die Befestigung erfolgte mit
Edelstahlschrauben in einem Aluminiumrahmen. Das kann
langfristig zu starker Korrosion und im schlimmsten Fall zu
Lochfraß im Aluminium führen.
Nach etwa einer Stunde waren Reinigungs- und
Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen. Das Fenster wurde mit
Butyl neu eingesetzt, sodass es an allen Befestigungspunkten
ordentlich anlag: Beim Verschrauben trat Butyl an den
Nahtstellen aus, was darauf schließen lässt, dass das Fenster
jetzt in ausreichender Dichtmasse gebettet ist.
Um die Problematik der zu langen Schrauben zu beheben, fuhr ich
nochmals in den Baumarkt, um passende, verzinkte M5 x 20
Schrauben in korrekter Länge zu besorgen. Dort war das
Sortiment allerdings eingeschränkt, sodass nicht alle alten
Schrauben ersetzt werden konnten. Innen haben wir den Rahmen
anschließend wieder montiert und verschraubt.
Der anschließende Starkregen zeigte: Das Fenster hält dicht, es
gelangt kein weiteres Wasser in den Salon.
Bei den nächsten Terminen werden wir die restlichen Fenster
(leider sind es noch weitere 12 Stück) nacheinander
überarbeiten und alle Abdichtungen erneuern, um weitere Schäden
zu verhindern.
Die Beiden Decksluken werden wir prophylaktisch auch neu
eindichten.
