Dieses Wochenende haben wir es endlich geschafft, eine „mutige“
Person zu finden, die sich in den Mast ziehen ließ (immerhin
17,5 m über dem Wasserniveau).
Unsere im Frühjahr installierte statische Kamera im Masttopp
hatte leider einen etwas zu optimistischen Anzeigewinkel: Sie
blickte knapp vor den Bug und nicht bis zum Horizont. Damit
blieb der gewünschte Mehrwert – beim Segeln vor die Genua
schauen zu können – leider aus. Schnell war klar: Da muss
jemand hoch, die Kameraabdeckung öffnen und den Neigungswinkel
ein Stück weiter Richtung Horizont korrigieren.
Im Vorfeld haben wir uns ausführlich Gedanken gemacht, wie wir
jemanden sicher nach oben und natürlich auch wieder nach unten
bekommen. Als Hauptzugseil kam deshalb das Großfall zum
Einsatz. Mittels stabilen Blockumlenkungen am Mastfuß konnten
wir die Fallen auf die großen Winschen im Cockpit umlenken, um
hier die maximal Sicherheit zu erreichen. Dabei konnten wir
Timos herausragende Boulder-Qualitäten optimal nutzen, um die
Aktion für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu gestalten.
Als zusätzliche Redundanz haben wir außerdem das Sturmfockfall
mit eingepickt und über eine zweite Winsch permanent unter
Spannung gehalten – doppelt hält bekanntlich besser, besonders
wenn einer von uns gerade im Mast hängt.

Mit einem Bootsmannstuhl konnten wir Timo nach der
beschriebenen Methode sicher nach oben befördern. Dort
angekommen, ließ sich der Kamerawinkel mit wenigen Handgriffen
und ohne größere akrobatische Einlage korrigieren.
Der Weg nach unten war anschließend nur noch das Sahnehäubchen:
Durch langsames Fieren der Beiden Fallen konnten wir Timo
sicher und kontrolliert wieder zurück an Bord bringen.
Nun reicht der Blick der Kamera tatsächlich bis zum Horizont.
Die Einstellungen haben wir ausführlich getestet, und das
System kann jetzt endlich so genutzt werden, wie wir es
ursprünglich geplant hatten.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Timo, der
sich waghalsig in unsere mal wieder etwas verrückte Aktion
gestürzt und sie erfolgreich durchgeführt hat.
Am gestrigen Montag, den 19. Januar 2026, bot der Himmel über Bocholt ein atemberaubendes Naturspektakel.
Die Polarlichter verwandelten die Nacht in ein farbenfrohes Kunstwerk, das die Augen betörte. Leider ließ die Qualität der Kameraaufnahmen zu wünschen übrig; dennoch konnten die zahlreichen verschiedenen Farben gut zur Geltung gebracht werden.
Ein unglaubliches Erlebnis, das die Schönheit der Natur eindrucksvoll in Szene setzte!

Seit dem 27. November 2024 ist die Brücke Uitwellingerga über das Prinses Margrietkanaal aufgrund erheblicher struktureller Mängel für den motorisierten Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke weiterhin nutzen. Bereits seit dem 19. September 2024 wird die Brücke nicht mehr für die Schifffahrt bedient, da Untersuchungen zeigten, dass das Öffnen der Brücke die Stahlkonstruktion beschädigen könnte.

(Quelle: https://www.rijkswaterstaat.nl/)
