17-19.07.2026 - Segeln hart am Wind

17-19.07.2026 - Segeln hart am Wind

Bei nicht ganz so schönem Sommerwetter sind wir vom Heimathafen Richtung Stavoren aufgebrochen. Freitags – natürlich als Anreisetag – haben wir an der Marrekrite-Boje MB51 übernachtet, damit der Weg am Samstag nicht ganz so lang wird bis ins Ijsselmeer.

Samstags ging’s dann also schnurstracks Richtung Stavoren. Wir hatten aber sehr schnell das Gefühl: Das Ijsselmeer sollte wohl erstmal Pause machen. Gemeldet waren Böen bis 6 Bft – und das haben wir als ziemlich eindeutige Ansage verstanden. Klare Entscheidung: nicht rausfahren.

Stattdessen sind wir per Pedes losgezogen und haben unsere Bekannten an ihrem Schiff im Außenhafen Stavoren besucht. Gegen 17:00 Uhr hieß es dann wieder Heimreise Richtung Woudsend. Mit ordentlichem Wind knapp von vorn – also schön hoch am Wind – haben wir das Heeger Meer regelrecht „durchgeballert“.

Eine einzelne, fiese Böe hat dann allerdings dafür gesorgt, dass die Krängung so deutlich ausfiel, dass alles, was nicht seefest war, sehr zügig den „Adler“ gemacht hat. Segel verkleinern – und weiter. (Der Rest folgte dann einfach dem Naturgesetz: erst Stabilität, dann Spaß.)

Die Nacht haben wir an der Marrekrite MB20 verbracht. Schlaf? Eher so eine Idee. Die Calima schaukelte im Wind und in den Wellen, als hätte sie eine eigene Meinung zu unserem Komfort.

Sonntags ging’s bei weiter starkem Wind erneut Richtung Heimat.

Alles in allem: mal wieder ein tolles Wochenende – mit neuen Eindrücken, einer Prise Aufregung und einer Menge Seegang.